• Datenbank zur Plastik in Mitteldeutschland von der Spätgotik bis zum Frühbarock

    Online-Datenbank
    1999 begonnen
    erste Datensätze 2001 freigegeben

     

    Datenbank zur Plastik in Mitteldeutschland von der Spätgotik bis zum Frühbarock

     

    Die Datenbank zur Plastik in Mitteldeutschland von der Spätgotik bis zum Frühbarock widmet sich der Erfassung von plastischen Kunstwerken in Mitteldeutschland, die zwischen etwa 1470 bis 1630 entstanden sind.

    Im Mittelpunkt unseres Projektes steht die Erforschung von Altarretabeln, Kruzifixen, Grabplatten, Epitaphen, Kanzeln, Chorgestühlen, Taufsteinen und Taufbecken in den Kunstlandschaften zwischen Altmark, Thüringer Wald und Erzgebirge.

    Die Arbeiten des Projekts fügen sich in die landeskundliche und kunsthistorische Erforschung der Geschichte Mitteldeutschlands ein. Mit einer listenmäßigen Erfassung exemplarischer Werke der Plastik hoffen wir, einen Beitrag zum Denkmalschutz und zur Denkmalanalyse zu leisten. Wir möchten mithelfen, das Interesse an einem zu selten beachteten Gebiet der Kunstgeschichte neu zu wecken.

    Die Übersichtswerke zur Plastik in der mitteldeutschen Region beschränken sich meistens auf einen einzelnen Landstrich bzw. auf eine bestimmte Gattung oder auf einen eingeschränkten Zeitabschnitt. Mit unserer Datenbank möchten wir Wissenschaftlern und Laien ein Recherche- und Forschungsinstrument an die Hand geben, das es leicht macht, Bilder, Kurzinformationen und Literaturangaben zu einzelnen Werken und zu Werkgruppen aus dem angesprochenen Themengebiet zu erhalten.

    Bei unseren Forschungen gehen wir zunächst vom heutigen Sachsen-Anhalt sowie von angrenzenden Gebieten aus und erfassen museale Einrichtungen in ganz Mitteldeutschland. Die Ergebnisse unserer sammelnden und analysierenden Arbeit werden laufend im Internet publiziert. Der derzeitige Umfang von 460 Datensätzen soll eine kontinuierliche Erweiterung erfahren.

     

    Prof. Dr. Michael Wiemers
    Institut für Kunstgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

    Kooperationspartner:
    Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin – ZIB (technische Realisierung und Betreuung)
    IT-Servicezentrum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

    INMEDIAK e.V. hat die Durchführung des Projektes besonders in der Anfangsphase gemeinsam mit der parallel entstandenen Datenbank der Sammlung antiker Originale des Archäologischen Museums der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg koordiniert.

    Das Projekt wurde von 2000 bis 2002 durch das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt, das Arbeitsamt Halle und die BBJ Servis GmbH Sachsen-Anhalt sowie die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft gefördert und durch folgende Sponsoren unterstützt:

    Foto-Service Linnert GmbH
    Öffentliche Versicherungen Sachsen-Anhalt
    PixelNet AG
    StadtCenter Rolltreppe
    Stadt- und Saalkreissparkasse Halle
    Stadtwerke Halle GmbH


     

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